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Pseudonyme 13—14 November 2010

»Graffitiwriter werden älter, werden erwachsen, passen sich an. Sie gehen ihren Weg oder versuchen, wie es so schön heißt, den Arsch an die Wand zu kriegen — ja wenn sie nur zur Wand finden würden.«

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Pseudonyme — 20 Jahre Writing in Halle


Risk, 1990, Halle

Pressetext:

Tags, Throw-Up’s, Burner, Toys, Trains, Whole-Cars, End-to-Ends, Backjumps, Caps, Cans, Sketches, Blackbooks, Hall of Fames — der Wortschatz der Graffiti-Writer strotzt nur so vor Anglizismen. Doch weniger das Gesagte, vielmehr die Taten spielen eine Rolle.

Wer sich ein Bild von der Writing-Kultur in Halle machen möchte, sollte den zweiten Samstag im November nutzen, um im LaBim einzukehren — hier findet die zweitägige Ausstellung „Pseudonyme“ statt.

Pseudonyme ist eine Ausstellung, die skizzenhaft dokumentiert, wie sich die Szene in Halle seit den Anfängen der 90er Jahre entwickelte. Eine Szene, die unübersehbar im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen hat.

Gezeigt werden Geschichten, interessante Erlebnisse, die lang anhaltende Ausdauer und die schöpferische Kraft der Protagonisten. Sie scheinen in einer Parallelwelt zu agieren — eine exklusive Auswahl von Fotografien legt diese erstmals offen.

Die Ausstellung wird am 13. November 2010 im alten Kino LaBim am Töpferplan 3 um 12Uhr eröffnet. Den Besucher erwarten eine XXL-Slideshow, eine Sprühaktion vor dem Gebäude ab 10 Uhr, den ganzen Tag Feines vom Grill, themenbezogene Filme ab 12Uhr im Saal des Kino LaBim und eine AfterShow-Party, die ab 20Uhr mit Musik unterhält. Am Sonntag, den 14. November 2010, wird das LaBim von 12—20Uhr erneut seine Pforten für die Ausstellung öffnen.